Kühlschrank-Varianten

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Für private Haushalte gibt es eine Reihe von Kühlgeräten und Kühlkombinationen. Je nach Bedarf sind dabei unterschiedliche Modelle oder Gerätekombinationen sinnvoll. Wer gerade einen Haushalt aufbaut, sollte auch darüber nachdenken, welches zusätzliches Gerät vielleicht in nächster Zeit noch angeschafft werden kann. Ist zum Beispiel absehbar, dass für den Keller eine Truhe gekauft werden soll, so erübrigt sich vielleicht ein größeres Gefrierfach oder eine Kombination. Entscheidungen in dieser Hinsicht sollten vor allem von zwei Faktoren abhängig sein: Welche Menge an Kühl- und Gefrierwaren sollen bzw. müssen bevorratet werden und wie verläuft die übliche Nutzung. Für Singles zum Beispiel, die überwiegend tiefgekühlte Fertigwaren nutzen, empfiehlt sich meistens eine Kombination aus Kühl- und Gefrierschrank, entweder in einem oder in zwei Geräten. Großfamilien, die auch durch Einfrieren über längeren Zeitraum Nahrung aufbewahren, sind meist mit mehreren Geräten gut bedient. Für die richtige Entscheidung sind umfangreiche Informationen zu den einzelnen Gerätetypen notwendig. Plant man die Anschaffung einer Pantryküche, so ist es besonders wichtig, sich vorher über den eigenen Bedarf ausgiebig Gedanken zu machen, da man an einer Miniküche üblicherweise hinterher keine Änderungen mehr vornehmen kann.

Kühlschrank ohne Eisfach

Einfache Kühlschränke ohne Eisfach könnte man als Standardmodelle bezeichnen, die auch meistens in der Standardgröße - 85 cm hoch (ggf. abzüglich der Deckplatte, 50 oder 60 cm breit, 60 cm tief - geliefert werden. Oft ist dieses Standardmodell Bestandteil einer Einbauküche. Allerdings werden sie gerade dort immer mehr von Kühlschränken mit Eisfach verdrängt. Ob mit oder ohne Eisfach, in Einbauküchen ist der Kühlschrank in der Regel im durchgehenden Schrank eingesetzt und befindet sich somit auf Höhe der Arbeitsplatte. Dies erleichtert den Zugang vor allem zum Gemüsefach.
Die Größe variiert dann, zum Beispiel in der Breite ( auch 50 cm ) und der Höhe ( variable Höhen von 85 cm bis über 2 m). Kühlschränke ohne Eisfach gehören zu den preiswertesten und sparsamsten Kühlgeräten, da hier keine niedrigere Temperatur als etwas über den Gefrierpunkt erzeugt werden muss. Die übliche Innentemperatur beträgt zwei bis acht Grad. Das Innenvolumen beträgt rund 135 bis 145 Liter netto.
Weit verbreitet ist folgende Ausstattung: Drei bis fünf zum Teil verstellbare Einlegeböden teilen den Innenraum. Als Böden werden in der Regel Glasböden verwendet, bei günstigeren Modellen auch Plastikböden oder Ablageroste. Bei letzteren besteht die Gefahr, dass Nahrungsmittel nicht fest stehen und umkippen. Läuft mal eine Flüssigkeit aus, so verunreinigt sie auch gleich die darunter liegenden Nahrungsmittel. Glasböden lassen sich in der Regel am besten reinigen und sind normalerweise auch ausreichend stabil. Auch bei den einfachsten Geräten wird als unterste Ablage meist ein Glasboden verwendet. Darunter sind zwei Acrylglasfächer, die zum Beispiel für die Aufbewahung von Gemüse geeignet sind. In der Kühlschranktür befinden sich zwei bis vier schmale Regale, die bei den meisten Geräten auch individuell verstellbar sind. Eingebürgert hat sich die Aufteilung, bei der unten in der Tür Platz für Flaschen ist, darüber vielleicht ein oder zwei Ablagefächer für Kleinkram, die zum Teil auch mit durchsichigen Klappen verschlossen werden können und zu oberst ein Fach, in dem sich eine Aufnahmeplatte für Eier befindet. Bei teureren Geräte lässt sich diese Eierablage herausnehmen.
Die Aufteilung der Einlegeböden und der Türfächer sollte individuell angepasst werden. Daher ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass diese jeweils mehrfach verstellbar sind. Bei vielen Kühlschränken wie auch Gefrierschränken und Kombinationen lässt sich der Türanschlag entweder umsetzen oder als Rechtsanschlags- oder Linksanschlagsvariante ordern. Wer sich nicht sicher ist, ob die Küche so bleibt, sollte lieber auf ein Gerät setzen, bei dem der Türanschlag nachträglich verändert werden kann.
Diese Informationen für den Kühlschrank sind meist auch für die Kühlbereiche bei den Kombigeräten einheitlich. Allerdings ist dann manchmal das Innenvolumen kleiner, da ein Teil davon für das Eisfach verwendet wird. Bei an sich gleich großen Modellen eines Grundtyps reduziert sich beim Kühlschrank mit integriertem Eisfach nicht nur das Volumen. Meist werden auch weniger Einlegeböden geliefert, was Sinn macht, da der Raum in der Regel durch das Eisfach deutlich reduziert ist.

Kühlschrank mit integriertem Eisfach

Die Informationen für den Kühlschrank gelten auch hier.
Für viele Haushalte ist der in der Einbauküche integrierte Kühlschrank mit Eisfach die einzige kühle Aufbewahrungsmöglichkeit. Um so mehr verärgert es den Kunden, wenn das Eisfach zwar erheblichen Raum des Kühlschrankes raubt, aber selbst kaum nutzbar ist, weil typische Gefriergute (Fertignahrung) nicht - platzsparend - untergebracht werden können. Mehr noch als bei externen Gefrierabteilen sollte hier auf die automatische Abtauung geachtet werden, die mittlerweile auch in den mittleren und niedrigeren Preislagen zu haben ist. Schnee- und Eisbildung im Eisfach begründet sich oft darauf, dass mal für einige Zeit die Klappe oder Tür nicht ganz dicht war oder zu oft und lange geöffnet blieb. Auch das Einfrieren warmer Speisen beschleunigt die unerwünschte Eisbildung. Diese ist übrigens aus zweierlei Gründen nicht erwünscht: Sie verringert das Volumen und erhöht den Stromverbrauch. Der Stromverbrauch wird vor allem durch das arbeitsintensive Auftauen erhöht, bei dem der Kühlschrank komplett auf Zimmertemperatur gebracht wird und anschließend wieder gekühlt werden muss.
Kühlschränke mit integriertem Eisfach, die größer als das Standardmaß von 85 cm sind, haben fast vollständig ausgedient und wurden von den Kühlschränken mit zusätzlichem Eisfach verdrängt. Einzig in Einbauküchen finden noch Kühlschränke von 110 und mehr Zentimetern mit integriertem Eisfach Verwendung. Dies vereinfacht die Anbringung der Frontblende. Allerdings ist dieses Format schlecht austauschbar. Geht der Kühlschrank in Rente bevor die gesamte Küche erneut wird, so bereitet es oft Probleme, ein Ersatzgerät zu finden, wenn das Originalgerät nicht der Standardhöhe von 85 cm entspricht.

Kühlschrank mit zusätzlichem Eisfach

Beim zusätzlichen Eisfach ist dieses durch eine eigene Tür vom Kühlschrank abgetrennt. Wird also der Kühlschrank geöffnet, so bleibt das Eisfach geschlossen und umgekehrt. Dies spart Strom. Meistens ist auch das Eisfach deutlich größer als bei integrierten Eisfächern, da sich bei dieser Variante eingebürgert hat, das Eisfach auf die Normalhöhe von 85 cm aufzusetzen. Die Größe des Eisfaches bestimmt dann die Höhe des Kühlschrankes. Sie beträgt dann zum Beispiel 130 cm oder 150 cm bis hin zu 180 cm oder gar zwei Metern.
Der Übergang vom Kühlschrank mit zusätzlichem Eisfach zur Kühl-Gefrier-Kombination ist eher fließend. Meist kommen diese Geräte optisch deutlich anspruchsvoller daher, da sie auch als freistehende Geräte gedacht sind. Hier kommt das Traumbild des alten amerikanischen Kühlschranks wieder in Mode.

Kühlschränke mit zusätzlichem Eiswürfelzubereiter

Ein Trend, der sich vor allem in den letzten Jahren auch in Deutschland verbreitet hat, sind moderne Kühlschränke mit zusätzlichem Eiswürfelzubereiter. Diese Kühlschränke waren früher in den Vereinigten Staaten schon lang bekannt, sie finden aber auch hierzulande immer mehr Abnehmer. Damit kann man sicher sein, dass man auf der nächsten Feier auch genug Eiswürfel zuhause hat.

Kühlregal

Kühlregale gibt es nicht nur in Lebensmittelgeschäften oder -abteilungen. Für Haushalte gibt es zum Beispiel Flaschenregale, die geeignet sind, Wein- oder Sektflaschen liegend und in optimaler Temperatur zu lagern. Bei diesen Geräten wird auch die Bezeichnung Weinkühlschrank verwendet.

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